Woche festhalten
Der Auszubildende trägt Tätigkeiten, Berufsschulinhalte und weitere Ausbildungszeiten am Handy ein. Die Einträge bleiben dem jeweiligen Zeitraum zugeordnet.
Für den Feierabend
Der Abend ist da, der Transporter steht, doch die Unterlagen warten noch. Mit Lehrheft dokumentieren Auszubildende ihre Ausbildungszeit am Handy, und Ausbilder zeichnen den Nachweis digital ab.

Wenn Papier liegen bleibt
Das Berichtsheft liegt im Auto, in der Werkstatt oder zu Hause, während die Wochen weiterlaufen. Kurz vor der Prüfung wird aus einer kleinen Aufgabe ein Stapel, den weder Auszubildende noch Ausbilder gern nacharbeiten.
So läuft der Nachweis mit
Lehrheft gibt dem Ausbildungsnachweis einen festen, einfachen Weg. Auszubildende dokumentieren ihre Woche, Ausbilder prüfen die Einträge und der Betrieb behält den Stand im Blick.
Der Auszubildende trägt Tätigkeiten, Berufsschulinhalte und weitere Ausbildungszeiten am Handy ein. Die Einträge bleiben dem jeweiligen Zeitraum zugeordnet.
Der Ausbilder erhält die Einträge zur digitalen Durchsicht. Er kann sie freigeben oder zur Ergänzung zurückgeben.
Freigegebene Berichte stehen geordnet für die Unterlagen bereit. Für die Prüfung lässt sich der Ausbildungsnachweis als PDF zusammenstellen.
Für den Ausbildungsalltag
Lehrheft konzentriert sich auf den Ausbildungsnachweis, nicht auf zusätzliche Verwaltung. Die Bedienung ist für Auszubildende unterwegs und für Ausbilder zwischen zwei Aufgaben gedacht.
Auszubildende erfassen ihre Ausbildungsinhalte dort, wo das Heft sonst oft fehlt: auf dem eigenen Handy.
Arbeitsaufgaben, Unterweisungen und Berufsschule lassen sich dem jeweiligen Berichtszeitraum zuordnen.
Ausbilder prüfen eingereichte Berichte und geben sie digital frei.
Bei fehlenden Angaben kann ein Bericht zur Ergänzung zurückgegeben werden.
Der Betrieb erkennt, welche Zeiträume noch auf einen Eintrag oder eine Freigabe warten.
Die dokumentierten Ausbildungsnachweise können für Ablage und Prüfung als PDF vorbereitet werden.
Für die Ausbilderfreigabe fällt kein zusätzlicher Zugangspreis an.
Betriebsverantwortliche verwalten, wer Berichte erstellt, prüft und einsehen darf.
Weniger Nacharbeit
Der Ausbildungsnachweis wird Teil der Woche, statt zur Aufgabe für die letzte Nacht zu werden. Das entlastet Auszubildende und Ausbilder gleichermaßen.
Ein kurzer Eintrag am Handy ist leichter einzuplanen als das spätere Nachschreiben ganzer Wochen. Die Erinnerung an Tätigkeiten ist noch frisch.
Ausbilder bekommen Berichte in überschaubaren Schritten. Sie können Inhalte prüfen, solange der Ausbildungsabschnitt noch präsent ist.
Die Nachweise werden laufend geordnet. Vor dem Prüfungstermin muss nicht erst nach losen Blättern gesucht werden.
Offene Zeiträume und ausstehende Freigaben werden sichtbar. So kann der Betrieb rechtzeitig nachfassen.
Rechtlicher Rahmen
Lehrheft ersetzt keine Vorgaben der zuständigen Kammer. Es unterstützt Betriebe dabei, den Ausbildungsnachweis fortlaufend, nachvollziehbar und elektronisch zu führen.
Auszubildende müssen einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis führen, soweit die Ausbildungsordnung dies vorsieht. Die Pflicht gehört zu ihren gesetzlichen Pflichten während der Berufsausbildung.
Grundlage: § 13 Satz 2 Nr. 7 Berufsbildungsgesetz (BBiG)Im Handwerk setzt die Zulassung zur Gesellenprüfung voraus, dass der vorgeschriebene Ausbildungsnachweis geführt worden ist. Über die Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Grundlage: § 36 Absatz 1 Nummer 2 Handwerksordnung (HwO)Das Berufsbildungsgesetz nennt den schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis ausdrücklich. Für die konkrete Form und Vorlage sind zusätzlich die Regelungen der zuständigen Handwerkskammer und Prüfungsordnung maßgeblich.
Grundlage: § 13 Satz 2 Nr. 7 Berufsbildungsgesetz (BBiG); Prüfungsordnung der zuständigen Handwerkskammer
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Lehrheft. Zur Autorenseite
Lehrheft befindet sich in der Pilotphase. Gesucht werden Erstanwender aus Handwerk und Gebäudetechnik, die den Ablauf im eigenen Ausbildungsbetrieb erproben möchten.
Einfach kalkulierbar
Der Betrieb bezahlt die Nutzung, der Zugang für Ausbilder ist kostenlos. Sie wählen zwischen monatlicher Lizenz und Jahreslizenz für Ihr Ausbildungsbudget.
Für Betriebe, die Lehrheft zunächst mit einem Auszubildenden nutzen möchten.
7 Europro Auszubildendem und Monat
Für Betriebe, die einen Ausbildungsjahrgang mit festem Budget begleiten möchten.
70 Europro Auszubildendem und Jahr
Für Betriebe mit mehreren Auszubildenden und gebündelter Jahresplanung.
350 Europro Jahr für fünf Auszubildende
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Jahreslizenz gilt je Auszubildendem für ein Jahr.
Fragen aus dem Betrieb
Hier finden Sie Antworten für Ausbilder, Betriebsinhaber und Auszubildende.
Das Berufsbildungsgesetz nennt den schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis. Entscheidend sind außerdem die Vorgaben der Ausbildungsordnung und der zuständigen Handwerkskammer. Prüfen Sie deshalb die für Ihren Beruf und Ihre Kammer geltenden Regelungen.
Nein. Über die Zulassung zur Gesellenprüfung entscheidet die zuständige Stelle beziehungsweise der Prüfungsausschuss. Lehrheft hilft dabei, die erforderlichen Nachweise laufend zu dokumentieren und geordnet vorzubereiten.
Der Ausbildungsbetrieb bezahlt die Lizenz je Auszubildendem. Der Zugang für Ausbilder ist kostenlos. Zur Auswahl stehen eine Monatslizenz für 7 Euro und eine Jahreslizenz für 70 Euro je Auszubildendem.
Ja. Ein eingereichter Bericht kann geprüft, freigegeben oder zur Ergänzung zurückgegeben werden. So lassen sich unklare Angaben klären, bevor sich offene Wochen ansammeln.
Ja. Lehrheft richtet sich besonders an Handwerksbetriebe mit einem bis zehn Auszubildenden. Der Ablauf ist für Betriebe gedacht, in denen Ausbilder zugleich auf Baustellen, in der Werkstatt oder beim Kunden arbeiten.
Lehrheft befindet sich in der Pilotphase und wird zunächst mit Erstanwendern aus SHK, Elektro, Zimmerei und Dachdeckerhandwerk erprobt. In einer Vorführung klären wir, ob der Ablauf zu Ihrem Ausbildungsberuf passt.
Senden Sie uns eine Anfrage mit Ihrem Gewerk und der Zahl Ihrer Auszubildenden. Wir melden uns zur Vorführung und besprechen den möglichen Pilotzugang mit Ihnen.
Lehrheft Magazin
Hinweise zu Ausbildungsnachweisen, Berichtsheften und der Vorbereitung auf die Gesellenprüfung.
Diese Checkliste führt Ausbilder und Auszubildende durch die Vorbereitung auf die Gesellenprüfung. Jeder Punkt erklärt, warum er für eine vollständige Vorlage bei der Handwerkskammer wichtig ist.
Checkliste vor GesellenprüfungDer Beitrag ordnet die Rollen beim Ausbildungsnachweis im Handwerksbetrieb und im Prüfungsverfahren. Er macht klar, wer führt, wer durchsieht, wer über die Zulassung entscheidet und wo Betriebe verbindliche Auskunft erhalten.
Rollen und Verantwortung klärenDer Beitrag analysiert typische Fehler bei Ausbildungsnachweisen in kleinen Handwerksbetrieben. Zu jedem Fehler nennt er die Folge für Auszubildende, Ausbilder und Prüfung sowie ein konkretes Gegenmittel.
Berichtsheft Fehler vermeidenPilotzugang anfragen
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